Roman Polańskis „Der Pianist“ im Filmmuseum Potsdam
Zu den Stücken des Sonntagskonzerts „Wo Chopins Herz schlug“ am 28.2. um 16 Uhr im Nikolaisaal Potsdam gehört das unfassbar lebenssprühende Concertino für Klavier und Orchester von Wladislaw Szpilman (1911 - 2000), das 1940 im Warschauer
Ghetto entstand.
Die erschütternde Lebensgeschichte Szpilmans bildete die unmittelbare Vorlage für Roman Polańskis im Babelsberger Studio realisierten und schließlich Oscargekrönten Film. Polański – der mit seiner Familie selbst nationalsozialistischer Verfolgung ausgesetzt war – zeichnet darin eindrücklich das Schicksal des jüdischen Konzertpianisten nach: Nach dem Einmarsch der Deutschen wird dieser mit seiner Familie im Warschauer Ghetto interniert. Während des Transports ins Konzentrationslager gelingt Szpilman mit Hilfe eines polnischen Aufsehers die Flucht, während seine Familie umkommt. In einer leer stehenden Wohnung versteckt, beginnt für ihn eine Zeit existenzieller Einsamkeit und ständiger Bedrohung.
In Zusammenarbeit mit dem Nikolaisaal Potsdam.
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