Künstlerportraits

An dieser Stelle werden wir in zunächst loser Reihenfolge Künstler aus Potsdam und Umgebung im Portrait vorstellen.

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Dort finden Sie eine Vielzahl von Künstlern im Portrait, mit Arbeitsproben, Audio und Video.

Alexandra Weidmann - Malerin

Die KünstlerinÜber ihre Arbeiten:

Die Themen der Malerin Alexandra Weidmann sind weit gefächert über die gesamte Breite der gegenständlichen Malerei, wie komplexe Figurenkompositionen, Landschaften und Tierdarstellungen.
Das verbindende Interesse ist immer die Erzeugung der Illusion von Bewegung mit den Mitteln der Malerei. Die Kunstwerke sollen den Betrachter mit etwas Schönem umgeben, ohne auf Ironie und kritische Fragen zu verzichten.

So beschäftigt sie sich seit Langem mit dem Thema Fußball als Spiegel gesellschaftlicher Realität. Ausgangspunkt dieser Arbeiten sind Sportfotografien, wobei sich der Realitätseffekt der Fotografie auflöst in Effekte der Malerei.

 

Dido Roggatz - Farbfeldmalerin

Die Künstlerin"Die Seriosität der bunten Fische"

Dido Roggatz - Ihr Leben & Schaffen

Die in Berlin lebende Künstlerin Dido Roggatz sucht während des Arbeitens danach, Konzepte zu durchbrechen und einen künstlerischen Raum zu betreten, der jenseits ihrer gedanklichen Konstrukte und alltäglichen Grenzen liegt.

Nachdem sie sich bis 2006 vorrangig der Installation gewidmet hatte, taucht sie nun in dem schnellen und unmittelbaren Prozess der Farbfeldmalerei mit Pigmenten und Acrylbinder in den Rausch der Farbe. Und doch entsteht wieder ein Raum - ein Farbraum, den man betreten und mit eigenen Gedanken und Gefühlen füllen kann.

   

Aruna Samivelu - deutsch-indische Künstlerin

Die KünstlerinAruna Samivelu
Aruna Samivelu, geboren 1964 in Coimbatore Indien, lebt seit einigen Jahren in Berlin, Deutschland. Sie ist Autodidaktin und geht, zusätzlich zu ihrem Beruf als Lehrerin, in Berlin ihrer künstlerischen Tätigkeit nach.

Einflüsse
Die Farbpracht und die Traditionen Indiens beeinflussen ihre Arbeiten sehr stark. Ihre Arbeit ist in den täglichen Riten, wie sie diese als Kind erlebt hat, eingebettet.
Für ihr Land, das rätselhafte und moderne Indien, das seinen neuen Status als Zukunftsmacht und -markt mit Recht genießt, empfindet sie Glück. Aber besonders schmerzhaft sind für sie die großen sprunghaften Entwicklungen des Landes, die zum großen Teil ohne Rücksicht auf Mensch und Natur stattfinden. Der Schmerz und die Hoffnung werden daher zum Ausdruck in ihren Bildern. Diese sind zum einen ein Ausdruck ihrer Wahrnehmung des städtischen Lebens (sowohl in Indien als auch in Deutschland) und zum anderen eine ständige Vereinbarung und ein proaktives, anstrengendes Herausfinden und Aushandeln des Neuen und des Bekannten.

   

Peter Kurgan - Künstler und Fotograf

Der Künstler Peter Kurgan

Galerie Peter Kurgan - Wüstensandbilder und Ausstellungsbedarf

Peter Kurgan

Der Potsdamer Maler und Fotograf Peter Kurgan ist seit über zwanzig Jahren freischaffend tätig.
Regelmässige längere Studienaufenthalte auf der spanischen Kanareninsel Lanzarote bilden die Basis seiner Arbeiten. Auf Lanzarote und im Potsdamer Atelier entstehen weltweit einzigartige Kunstwerke, die in einem besonderen Verfahren unter Einsatz von Hitze, Druck, verschiedenen Sandarten und einem geheimen Bindemittel über Monate "wachsen". Peter Kurgan ging es in den Anfängen seiner Malerei vor allem darum, den Charakter der Feuerinsel Lanzarote darzustellen.
Heute hat sich seine Technik, die Bandbreite der eingesetzten Materialien, die vor allem aus über 40 verschiedenen Sandsorten unterschiedlicher Wüsten und Erdteile, soweit verfeinert, dass seine Bilder nicht nur eine besondere Energie ausstrahlen, sondern auch bemerkenswerte 3D Effekte erzielen.
Seit 2006 finden Sie die "Galerie Peter Kurgan" im Herzen des Holländischen Viertel von Potsdam.

   

Anja Knecht - Multimedia-Künstlerin

Anja Knecht bei der ArbeitLassen wir an dieser Stelle einfach einmal andere Leute zu Wort kommen ...

"[...] Die Film, Fotografie und Klang umfassenden Rauminstallationen von Anja Knecht sind durch ihre Beschäftigung mit Performancekunst geprägt: Sie sind physisch zu erleben.
In einer Ton-/Bildinstallation läßt sie den Besucher in die Projektion eines Videofilmes hineinschreiten, der in schnellen Schnitten eine sich wiederholende Bewegung zeigt.

Der Rezipient empfängt gleichzeitig den Klang unterschiedlicher Textsorten. Die Fragmente lassen den Gestus der Texte erahnen, nicht aber ihren genauen Inhalt: Ein wissenschaftlicher Vortrag ist kontrapunktisch einer beiläufig-dialogischen Gesprächssituation gegenübergestellt. Ergänzt wird die Installation durch die Fotoarbeiten 'Spezimen I - III', Teil der offenen Serie 'Rejeté Rejeton'. Dreidimensional anmutend, an den Rändern verschwommen, geben sie durch einen linsengleichen Ausschnitt farbige, konvex-konkave Strukturen wieder.

In ihren Arbeiten stellt Anja Knecht die Frage "Was für Bilder sehen wir?". Ihr Ansinnen ist es, darauf nicht mit einer Dekonstruktion zu antworten, sondern den Prozeß medialer Vermittlung vorzuführen. Indem sie gleichzeitig sichtbar macht und verschleiert, stellt sie Zwischenräume her, die der Betrachter füllen muß. [...]"


Hannah Kruse, Goldrausch-Künstlerinnenprojekt

   

Knuth Seim - "Spielskulpturen"

HavelmädchenKnuth Seim
Der 1961 in Karl-Marx-Stadt (heutiges Chemnitz) geborene Künstler Knuth Seim ließ sich nach seinem Abitur an der weltbekannten Semper-Oper in Dresden zum Steinmetz ausbilden. So begann also seine "Karriere" als Künstler, die er mit einem Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei E. Bachmann, K.-H. Schamal und B. Schönfelder abrundete.
Danach arbeitete dieser als freischaffender Künstler in Berlin, siedelte im Jahr 1997 ins Havelland über und gestaltet seit 1998 Skulpturen und Objekte überwiegend aus Holz im Außenraum, insbesondere Spielplätze, Schulhöfe und öffentliche Anlagen.

Engagement
Desweiteren ist Knuth Seim auch ganz Vorn mit dabei, wenn es um gemeinnütziges Engagement geht. Im Sommer führt er beispielsweise Projekte an Berliner und Brandenburger Schulen durch.
Gemeinsam mit den Schülern dort wird eine Pausenecke, ein Ballfangzaun oder eine Hütte entworfen. Im Anschluss daran wird natürlich das beste Konzept realisiert. Dabei können die Schüler ihre Ideen entweder als Zeichnung oder Modell umsetzen und lernen beim Bauen viele handwerkliche und gestalterische Fertigkeiten kennen.

   

Gräfin Editha von Haacke, Hofdame am Preussischen Hof

Hofdame Editha von Haacke in Potdsdams Schlössern und GärtenGräfin Editha von Haacke lebt als Hofdame am preußischen Hof des 19. Jahrhunderts.

Sie kennt Alexander von Humboldt, Ludwig Tieck, Fanny Hensel, Karl Friedrich Schinkel, E.T.A Hoffmann und alle anderen, die bei ihrem König Friedrich Wilhelm IV., dem Bruder und Vorgänger Wilhelms I., ein - und ausgehen.
Die Brüder Grimm holt der König, den man auch den „Romantiker auf dem Thron“ nennt, auf Bestreben Bettina von Arnims hin an den Hof, Hans Christian Anderssen liest Weihnachten 1845 im Schloss Märchen vor - und die Gräfin ist immer zugegen: Begegnen Sie ihr in einem der Schlösser und lassen Sie sich durch das Orangerieschloss, Schloss Sanssouci oder die Neuen Kammern führen. Sie erzählt Ihnen, wie Prinzessin Elisabeth von Bayern und Prinz Friedrich Wilhelm sich auf den ersten Blick ineinander verliebten, welche religiösen Hindernisse ihrer Liebe zunächst im Weg standen und vieles mehr.

   

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