Aktuell

03.02.-12.03.2012 - Tom Korn

Tom Korn: "BETON und andere flauschige Arbeiten"

Eröffnung 03. Februar 2012 um 19 Uhr. Tanzperformance um 20 Uhr.

Die Ausstellung läuft bis zum 12. März 2012.

Tom Korn betreibt Malerei in einer anderen Dimension.

Den Ursprung seiner ganz eigenen Farbpalette bildeten Musterkataloge von Teppichherstellern, die er bei einem Räumungsverkauf in einem Möbelhaus in die Hände bekam.
Seitdem setzt er seine Bilder aus Puzzleteilen von bis zu 2 x 2 Millimetern zusammen. Wandgerecht oder postkartengroß.
Wer keine Pigmente anrührt, muß sich mit einer produktbedingten, begrenzten Farbauswahl begnügen. Tom Korn gelingt es aus dem Marktangebot von 300 verschiedenen Farbvariationen und Nuancen Bildräume zu entwickeln, die aus der Betonatmosphäre flauschige Architekturikonen werden lassen.
Der Widerspruch von weichem, wohnlichen, flauschigem Material und kalten, anonymen, standardisierten Motiven sozialistischer Architektur überrascht und verwirrt zugleich. Das menschliche Auge trifft in der Realität auf harte Betonflächen, In den Wandobjekten von Tom Korn werden Fassaden zum streicheln schön.

Wir freuen uns auf die neuen Velourteppichcollagen von Formsteinmauern, großformatigen Büro- und Wohnblöcken, verschiedenen Kioskmodulen und Kaufhausfassaden, die im Potsdamer Atelier von Tom Korn entstanden sind und die das neue Ausstellungsjahr im Bürgerhaus einleiten werden.

Bürgerhaus am Schlaatz
KUBUS Gesellschaft für Kultur, Begegnung und soziale Arbeit
Schilfhof 28
14478 Potsdam

Öffentlicher Nahverkehr: Tram 92, 98, Bus 693. Haltestelle: Magnus-Zeller-Platz.

Der Eintritt ist frei!

 

18.-27.01.2012 - Werkschau Sylvester Groth

Werkschau: 18. bis 27. Januar 2012

Sylvester Groth zu Gast im Filmmuseum Potsdam am 26. Januar


Bereits als Kind übernimmt der 1958 in Jerichow, Sachsen-Anhalt, geborene Sylvester Groth Sprechrollen für ein Leipziger Hörspielensemble. Nach der Gesangs- und Schauspielausbildung an der Schauspielschule Berlin folgen Theaterengagements in Schwerin und Dresden. Groths Theaterkarriere führt ihn an die renommiertesten Bühnen: Münchner Kammerspiele, Berliner Schaubühne, Salzburger Festspiele, Wiener Burgtheater. Regisseur Frank Beyer engagiert ihn 1983 für die erste Langfilmrolle. Mit seiner Darstellung des Kriegsgefangenen Mark Niebuhr in Beyers „Der Aufenthalt“ gelingt Sylvester Groth der Durchbruch in Babelsberg. Durch intensives, von Ernsthaftigkeit getragenes Spiel, vermag es Groth, die Komplexitäten des Innenlebens und den Ballast des Vergangenen seiner Figuren darzustellen. Für seine Rolle in „Der Aufenthalt“ wird er 1984 mit dem Nationalpreis als Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet, als Stasi-Agent in Hermine Huntgeburths „Romeo“ erhält er 2001 den Grimme-Preis. Sein Komödiendebüt gibt der Schauspieler erst 2007 in Dani Levys „Mein Führer“, ausgerechnet in der Rolle als Joseph Goebbels, die ihm den Deutschen Kritikerpreis einbringt. Quentin Tarantino besetzt ihn 2009 in „Inglouriuos Basterds“ erneut als NS-Propagandaministers. In den internationalen Großproduktionen des Babelsberger Studios steht Groth regelmäßig auf der Besetzungsliste.

Programm am 26.1.:
18 Uhr
Eiszeit R: Bernd Böhlich, D: Sylvester Groth, Manuel J. Veloso, DDR 1981, 13‘
Fronturlaub R: Bernd Böhlich, D: Sylvester Groth, Dagmar Manzel, DDR 1983, 26‘
Nimmermeer R: Toke Constantin Hebbeln, D: Leonard Proxauf, Rolf Becker, Sylvester Groth, D 2006, 63'

20 Uhr
Gespräch mit Sylvester Groth
Moderation: Jeannette Eggert (Medienwissenschaftlerin)
Anschließend: Der Aufenthalt R: Frank Beyer, D: Sylvester Groth, Hans-Uwe Bauer, Alexander van Heteren, DDR 1983, 102‘

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a/ Marstall
14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12

Die Filme der Werkschau:

   

21.01.2012 - “Rock in der Villa”

21. Januar 2012 – 20Uhr

Ein neues Format startet durch: “Rock in der Villa”

Finest Rock Music Meets History gecovert oder original – immer hier live zu erleben – in ihrer Villa Feodora

Die Kruse AG – mal laut, mal leise, mal mit Gefühl, aber immer mit Stil!

Frontmann Toni Kruse kommt aus Potsdam – hier lernte er Laufen, Sprechen und Gitarre spielen. Gern behauptet er von sich, er sei 12 gewesen, als er in Babelsberg auf einem Bordstein saß und sein erstes Lied „vor Publikum“ auf einer Mundharmonika spielte. Irgendwo dort beginnt der musikalische Weg des Mannes, der mittlerweile auf mehr als 17 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken kann. Er hat dabei fast alles gesehen und ist nach wie vor ein Energiebündel voller Liebe und Sensibilität, Trauer und Wut, Leidenschaft und Kraft.

Die Musik seiner Band bekennt Farbe – und sich zur deutschen Sprache: Neben Kruses eigenen Kreationen, die er auch auf seinen CDs „Typisch Deutsch“ und „Wieder hier“ veröffentlicht hat, reicht das Repertoire der Band von Westernhagen und Rosenstolz über U2 und Bowie bis zu Naidoo und Jan Delay, deren Songs er und seine Bandmitglieder zu ganz eigenen gemacht haben.
„Rock in der Villa“ am 21. Januar um 20 Uhr Einlass ab 19 Uhr

Eintritt: 6 €

 

24.&25.03.2012 - Sinfoniekonzert

Romantik pur

Vertonte Erzählungen von Volkshelden und Epen – Julius Caesar in Rom, die finnische Legende Lemminkäinen und der Kampf des Helden Peri im brasilianischen Urwald finden sich im Konzertprogramm des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam, das unter der Leitung des brasilianischen Gastdirigenten Parcival Módolo am 24. März 2012 um 19:30 Uhr in der Friedrichskirche Potsdam-Babelsberg aufgeführt wird.
Wiederholt wird das Konzert mit Werken von Jean Sibelius, Edvard Grieg, Robert Schumann und Carlos Gomes am 25. März 2012 um 16:00 Uhr in der Heilig Geist Kirche in Falkensee. Besucher, die sich mit den Werken intensiver vertraut machen wollen, sind eingeladen, die öffentliche Generalprobe mit Werkeinführungen am 23. März um 19:30 Uhr in der Friedrichskirche Babelsberg zu besuchen.

Carlos Gomes - Ouvertüre „Il Guarany“
Jean Sibelius - Der Schwan von Tuonela & Lemminkäinen zieht heimwärts (op. 22)
Robert Schumann - Ouvertüre „Julius Cäsar“
Edward Grieg - Lyrische Suite (op. 54)

Karten für die Konzerte zu 6 EUR (ermäßigt 4 EUR) sind erhältlich in der Ticketeria (Friedrich-Ebert-Str. 18 und im Stern-Center), im PNN-Ticketshop (Stadtpalais) und im Gemeindebüro (Schulstr. 8c) sowie unter www.cm-potsdam.de.

   

19.01.2012 - Babelsberg-Storys

Lesung mit Thomas Knauf: Babelsberg-Storys
am 19. Januar, um 20 Uhr

In den 1980er Jahren ist Thomas Knauf festangestellter Drehbuchautor bei der DEFA. Nach vielen Schwierigkeiten wird kurz vor dem Ende der DDR sein Drehbuch „Die Architekten“ von Regisseur Peter Kahane verfilmt. Der Film wird ein Erfolg, die Mauer fällt und Knauf zieht nach New York. Er lebt dort mit der Performance-Künstlerin Laurie Anderson, geht mit Arthur Miller essen, meditiert mit Allen Ginsberg, fährt mit Cops in der Bronx Streife, hat eine eigene TV-Sendung. Filmangebote kommen aus Hollywood, doch letztlich bleibt der endgültige Durchbruch aus. Er kehrt nach Berlin zurück, macht Filme fürs Fernsehen. Projekte führen ihn nach Portugal und Brasilien, zu den Witwen von Joseph Beuys und Yves Klein, dem Spionage-Chef Markus Wolf.
In seinem Buch erzählt Thomas Knauf von den Höhen und Tiefen eines Lebens im Film- und Fernsehgeschäft, von Bekanntschaften, seltsamen Zufällen, Erfolgen und Enttäuschungen.

Im Anschluss an die Lesung wird Treffen in Travers (R: Michael Gwisdek, DDR 1989) aufgeführt, zu dem Knauf das Szenarium verfasste. Das Kammerspiel erzählt von der Zusammenkunft zwischen dem deutschen Dichter Georg Forster (Hermann Beyer), seiner Frau Therese (Corinna Harfouch) und ihrem neuen Lebensgefährten (Uwe Kockisch) in einem einsamen Gasthof im Jahre 1793, um die – vielleicht gemeinsame – Zukunft zu verhandeln.

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a/ Marstall
14467 Potsdam

Kartenreservierung: 0331-27181-12; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

15.01.2012 - Konzert in der Französischen Kirche

„Auf Flügeln des Gesanges...“ - Sonntag, 15. Januar 2012 um 16 Uhr

Manche sagen, Musik macht glücklich, sie verzaubert und spendet Freude. Besonders Gesang, der unmittelbar mit dem Körper ausgedrückt wird und tief aus der Seele kommt, kann berühren und mitreißen.
Diese Wirkungen sind bei den Konzerten der Sängerinnen Barbara Reschke/Potsdam und Kristina Gordadze/Batumi mit der Pianistin Alexandra Bartfeld/Kaliningrad (v.l.n.r) immer besonders zu spüren.
Die Sopranistin Kristina Gordadze ist Solistin an der Moskauer Philharmonie und gibt seit dem Jahr 2007 regelmäßig klassische Konzerte in Berlin und Brandenburg. Barbara Reschke ist Musikpädagogin in Potsdam, erfreut aber mit ihrem Mezzosopran immer wieder das Potsdamer Publikum.
Einmal mehr wird dieses Konzert unterstützt vom Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt“, der mit seiner Arbeit das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten und Kulturen unterstützt. Was wäre passender, als mit drei Musikern aus drei verschiedenen Nationen, die in der Musik eine gemeinsame Sprache finden, für dieses Ziel zu werben!
Im Mittelpunkt stehen wieder bekannte und beliebte Arien und Duette aus Oper und Lied, dazu kommen diesmal auch einige Klassiker des Musicals. Den Sängerinnen liegt das Teilen ihrer Freude an der Musik ganz besonders am Herzen, ihr Ziel ist immer, ihr Publikum mit einem Lächeln auf den Lippen und einer Melodie im Ohr zu verabschieden!

Der Eintritt ist frei, um Spenden am Ausgang wird gebeten.

Französische Kirche
am Bassinplatz
in Potsdam

   

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